Liebe*r Leser*in unseres monatlichen Newsletters!

Heute nutze ich das Vorwort im Newsletter, um Ihnen eine Entscheidung mitzuteilen, mit deren Umsetzung wir uns sehr schwergetan haben. Viele von Ihnen kennen sicherlich unseren Mittagstisch im Regenbogencafé. Seit über 15 Jahren bieten wir von montags bis freitags für die Nachbarschaft ein 3-Gänge-Menü für 5,90 Euro an. Inhaber*innen der Solicard (Menschen mit einem Einkommen unter 900 Euro) müssen nur drei Euro zahlen.

Durch das Auslaufen der Förderung des Jobcenters zum Ende des letzten Jahres reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter*innen von 15 auf 5, so dass wir immer wieder gezwungen waren, bei Krankheit oder Urlaub das Café zum Teil kurzfristig zu schließen. Sobald ein*e Mitarbeiter*in ausfiel, waren wir nicht in der Lage, den Mittagstisch in der gewünschten Form anzubieten. Dazu fielen dringend benötigte Mittel für die Anleitung weg.

Wir haben uns nun schweren Herzens dazu entschlossen, nach über 15 Jahren den Betrieb des Regenbogencafés zum 31. August einzustellen, bis zum 30. September wird der Betrieb abgewickelt. Wir sehen uns zu diesem drastischen Schritt gezwungen, weil der Betrieb wirtschaftlich nicht mehr zur führen ist.

Gemeinsam mit dem Jobcenter Köln hatte die Aidshilfe Köln in den letzten 13 Jahren chronisch erkrankte Menschen ohne Job, durch das Mitwirken am Mittagstisch an den Arbeitsmarkt herangeführt. In der Küche wie auch im Service konnten die Teilnehmer*innen unterschiedliche Arbeitsbereiche in einem gastronomischen Betrieb kennenlernen und wurden so Schritt für Schritt an geregelte Arbeitsabläufe herangeführt. Dies ist seit Jahresbeginn in dieser Form nicht mehr möglich gewesen. Fünf Mitarbeiter*innen konnten aus anderen Förderungen übernommen werden, die Kosten für die Anleitung und Lebensmittel musste das Projekt selbst erwirtschaften.

Wir haben nach den ersten acht Monaten Bilanz gezogen und mussten feststellen, um den Mittagstisch wirtschaftlich betreiben zu können, müssten wir die Preise für das Angebot auf mindestens 11 Euro anheben. Diese 11 Euro sind für unsere Hauptzielgruppe nicht zu bezahlen, so dass nur noch der drastische Schritt als logische Konsequenz übrigblieb.

Wir wissen, dass die Nachricht über die Schließung des Angebots für viele Menschen nicht einfach ist, vor allem die Menschen, die den Mittagstisch als festen Anker in ihrer Tagesstruktur angesehen haben. Aktuell sind wir vor allem auf der Suche nach Alternativen für die Besucher*innen, die aus finanziellen Gründen den Mittagstisch von Hivissimo angewiesen waren. Damit sie auch weiterhin kostengünstig ein Mittagessen erhalten, versuchen wir externe Alternativen zu finden. Auch und besonders vor diesem Hintergrund ist uns die Entscheidung nicht leichtgefallen, das Café dauerhaft zu schließen.

Wir versichern Ihnen, dass wir mehrere Alternativen durchdacht und auf eine nachhaltige Tragfähigkeit abgeklopft haben. Allerdings wurde uns leider bewusst, dass es aktuell keine Alternative zur Schließung gibt, so leid es uns tut.

Insgesamt haben weit über 400 Menschen bei der Aidshilfe im Regenbogencafé die ersten Schritte zurück in einen strukturierten Arbeitsplatz unternommen, etliche haben danach ihren ersten Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden, eine Ausbildung begonnen oder sind in ihren ehemalig erlernten Beruf zurückgekehrt.

Wir bedanken uns bei all unseren Gästen für die langjährige Treue, unseren ehemaligen und aktuellen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen von HIVissimo und allen Unterstützer*innen des Angebots.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Michael Schuhmacher

EVENTS

Gemeinsam am Start mit Planschemalöör beim Run of Colours

Beim Run of Colours am 21.September 2019 sind auch Sänger Juri und Gitarrist Pierre von der Kölner Newcomer Band Planschemalöör am Start. Die beiden Jungs werden über die 10 km an den Start gehen. Sie werden sich einen erbitterten Kampf liefern, denn es geht um die Ehre. Wer ist besser in Form? Wenn du mit ihnen starten willst, dann jetzt Startplatz sichern. Damit es ordentlich knallt, kannst du nur noch bis zum 28. August 2019 das diesjährige Shirt sichern. Natürlich Markenware von cona und exzellentem Funktionsstoff; perfekt zum Laufen. Einfach für 16 Euro bei deiner Anmeldung dazubuchen. Das bestellte Shirt ist vom Umtausch ausgeschlossen. Jetzt Startplatz und Shirt sichern unter: www.runofcolours.de

ALLGEMEIN

STI-Diagnosen auf neuem Höchststand im ersten Halbjahr

CHECKPOINT der Aidshilfe Köln verzeichnet hohe Steigerungsraten bei Syphilis

Im Beratungs- und Testprojekt CHECKPOINT der Aidshilfe Köln sind in der ersten Jahreshälfte so viele sexuell übertragbare Infektionen (STI) festgestellt worden wie noch in keinem Jahr des Bestehens zuvor.

Bereits seit elf Jahren bietet die Aidshilfe Köln die Möglichkeit, sich in den Abendstunden anonym und ohne Termin zu HIV und anderen STI beraten und testen zu lassen. Die Nachfrage nach Tests und Beratungen bleibt dabei in den letzten Jahren auf konstant hohem Niveau. Rund 4.500 Menschen nutzen jährlich das Angebot und lassen durchschnittlich mindestens zwei Tests auf STI durchführen.

Nach wie vor ist der HIV-Test der gefragteste Test des Angebotes: Mehr als vier von fünf Besucher*innen lassen ihr Blut auf HIV- Antikkörper untersuchen. Die Tests auf HIV haben allerdings nur einen Anteil von 38 % am Gesamtaufkommen aller durchgeführten Tests. Der größere Teil der Tests entfällt mittlerweile auf andere Erreger wie beispielsweise Chlamydien, Gonokokken, Syphilis oder Hepatitis C. Mehr finden Sie hier.

Aidshilfe freut sich über Spenden vom Hard Rock Café und von der Stay in Love Party

Feiern und gleichzeitig etwas Gutes tun: so auch auf der letzten Stay in Love Party. Ort des Geschehens: Autonomes Zentrum Köln. 1.643 Euro sind bei der Party zugunsten der Aidshilfe Köln zusammengekommen. Gleiches gilt für das Hard Rock Café Cologne. Es ist schon Tradition, dass während des ColognePride Straßenfestes Geld für die Aidshilfe gesammelt wird. In diesem Jahr sind knapp 1.200 Euro zusammengekommen. Wir sagen Danke für eure Unterstützung.

Ready for PrEP – Infoabend rundum den sicheren PrEP-Start

Im Checkpoint Köln gibt es  regelmäßige Infoabende zum Thema PrEP. Immer am ersten Montag des Monats um 19:00 Uhr in den Räumen des Checkpoints in der Beethovenstr. 1.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alternativ kann man auch die persönliche Beratung zur PrEP der Aidshilfe Köln nutzen. Hier ist allerdings eine Anmeldung unter beratung@aidshilfe-koeln.de erforderlich.

NEU: Freitag ist unser exklusiver Testtag nur für Schwule, Trans und Männer, die Sex mit Männern haben.

Test-Freitag exklusiv für Schwule, Trans* und MSM

Seit Februar öffnen wir unsere Test-Türen auch am Freitag. Exklusiv nur für Schwule, Trans* und Männer, die Sex mit Männern (MSM) haben. In der Zeit von 18:30 bis 21:30 Uhr kann man sich anonym auf HIV und weitere sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen. Jeder Test ist mit einer Beratung verbunden. Weitere Informationen zum Schnell-Test gibt es hier

PillowTalk für junge MSM’ler

Der PillowTalk ist ein lockeres Beratungsangebot für Schwule, Trans* oder Jungs, die ♂️♂️-Sex haben bis 27 Jahren. In einer gesonderten, exklusiven Beratungsumgebung, können alle Fragen zu sexueller Gesundheit gestellt und, wenn gewünscht, auch direkt ein freiwilliger HIV/STI-Test gemacht werden. Termine können über pillowtalk@aidshilfe-koeln.de vereinbart werden. 

Ehrenamt

Workshop für Zivilcourage und Selbstbehauptung

Wie helfe ich Menschen in meinem Umfeld, ohne selbst in Gefahr zu geraten? Für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ist Zivilcourage selbstverständlich. Dennoch wissen viele Menschen nicht, wie sie im Alltag mit gewalttätigen Situationen in der Öffentlichkeit umgehen sollen – sei es aus Angst, selbst angegriffen zu werden oder weil sie nicht wissen, wie sie sich in Konflikt- und Bedrohungssituationen verhalten sollen.

Um mit Gewalt und Aggressionen im öffentlichen Raum umgehen zu können, bietet das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz einen Workshop für alle Bürgerinnen und Bürger an.

Praxisnah und verhaltensorientiert lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops, Konflikt- und Bedrohungssituationen frühzeitig zu erkennen und zu helfen, indem sie gewaltfrei und deeskalierend handeln bis die Polizei eintrifft.

07. September, 15:30 Uhr

Ort:
Polizeipräsidium Köln
DirK/KI 6 /KK KP/O
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln

Anmeldungen bitte bis zum 25. August 2019 an qz-ehrenamt@aidshilfe-koeln.de

Basis-Schulung für Ehrenamtliche

Dieser Kurs, der für alle neuen EA verbindlich ist, vermittelt medizinisches Grundlagenwissen zu HIV + Aids. Darin enthalten sind Themen wie Epidemiologie, Übertragungswege, Vermehrungszyklus des Virus, Schutzmöglichkeiten, HIV-Antikörpertest, Behandlungsmöglichkeiten etc.. Auch werden die wichtigsten Informationen über andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) thematisiert. Außerdem bietet das Seminar die Möglichkeit, über andere Lebensentwürfe (Umgang mit Sexualität(en) und Identität(en)) sowie Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund einer HIV-Infektion ins Gespräch zu kommen und die damit verbundenen Leitlinien der Aidshilfearbeit kennenzulernen.

05. Oktober 2019, 10-16 Uhr

Ort:
Aidshilfe Köln
Beethovenstraße 1
50764 Köln

Anmeldungen bitte zum 22. September 2019 an qz-ehrenamt@aidshilfe-koeln.de

Infoabend für neue Ehrenamtliche

Für alle Interessierten an einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Aidshilfe Köln findet ein Infoabend statt. Hier werden die verschiedenen Einsatzgebiete vorgestellt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

11. Oktober 2019, 19 Uhr

Ort:
Aidshilfe Köln
Beethovenstraße 1
50764 Köln

Fragen und Anregungen bitte an: qz-ehrenamt@aidshilfe-koeln.de

Die Medizinische Rundreise

„Neue Erkenntnisse in der Grundlagenforschung 2019 – neue Ansätze in der Prävention“ für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen

  • Medikamentöse, medizinische sowie auch verhaltensorientierte Ansätze der Prävention in Zeiten von Safer Sex 3.0 unter Berücksichtigung aktueller Studienergebnisse in 2019
  • aktuelle Testverfahren, HIV-Schnelltest und Heimtest

Inhaltliche Diskussionspunkte: In strukturierten Diskussionsrunden werden die Auswirkungen der dargestellten Seminarinhalte auf Beratung, Prävention und individuelles Verhalten herausgearbeitet. Folgende Fragestellungen könnten dabei im Mittelpunkt stehen:

Wie sicher ist die Datenlage zur Bewertung der Risikoreduktionsstrategien? Stellenwert von „Safer Sex“ bei einer Viruslast unter der Nachweisgrenze? Welche Bedeutung hat Safer Sex 3.0 in 2019 und was hat sich in den vergangenen Jahren verändert? Welchen Stellenwert hat die HIV-Therapie als Präventionsmethode? Welche Auswirkungen haben die neuen Präventionsmöglichkeiten auf Menschen mit und ohne HIV und auf Aidshilfe? Welche Präventionsbotschaften lassen sich aus den neuen Konzepten generieren? Und war früher tatsächlich alles viel einfacher?

Anmeldung erforderlich bis spätestens 13.10.2019

Samstag, 02. November 2019, 10-17 Uhr
Trainer: Bernd Vielhaber
Moderatorin: Birgit Körbel

Fragen und Anmeldung bitte an  qz-ehrenamt@aidshilfe-koeln.de

VERANSTALTUNGEN & TERMINE

Köln: §175 – Jetzt mehr Entschädigungsmöglichkeiten!

»Ich habe mich gefühlt wie ein Schwerverbrecher«, sagt Klaus Schirdewahn. 1965 wurde er nach Paragraf 175 verurteilt, der sexuelle Handlungen zwischen zwei Männern verbot. Die Verhaftung war sein Coming-out. »Ich dachte, die Welt geht unter«, berichtet Schirdewahn. Seine Familie verschwieg seine Homosexualität. Das Gericht verurteilte ihn zu einer zweijährigen Therapie, um »normal zu werden«. Er führte eine Ehe, mit Kind. »Doch am Ende war die Männerliebe größer.«

Bei dieser Infoveranstaltung berichtet Reinhard Klenke von der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren, über den aktuellen Stand der Rehabilitierung und Entschädigung betroffener Personen. Ein weiterer Gast ist Klaus Schirdewahn, der Opfer des §175 wurde und vor gut einem Jahr eine Entschädigung erhalten hat. Er berichtet über seine Verurteilung und wie er seine Rehabilitierung und Entschädigung erlebt hat.

»Ich habe mich gefühlt wie ein Schwerverbrecher«, sagt Klaus Schirdewahn. 1965 wurde er nach Paragraf 175 verurteilt, der sexuelle Handlungen zwischen zwei Männern verbot. Die Verhaftung war sein Coming-out. »Ich dachte, die Welt geht unter«, berichtet Schirdewahn. Seine Familie verschwieg seine Homosexualität. Das Gericht verurteilte ihn zu einer zweijährigen Therapie, um »normal zu werden«. Er führte eine Ehe, mit Kind. »Doch am Ende war die Männerliebe größer.«

Seit dem 22. Juli 2017 sind alle Urteile aufgehoben, die nach §§ 175, 175a StGB, § 151 StGB-DDR, ergangen sind. Alle betroffenen Personen sind automatisch rehabilitiert, eine Entschädigung kann beantragt werden. Zusätzlich gelten seit dem 13. März 2019 erweitere Entschädigungsmöglichkeiten, um zum Beispiel berufliche und gesundheitliche Nachteile anerkennen zu lassen. Die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren berät und unterstützt alle Anspruchsberechtigten unter der kostenfreien Hotline 0800 – 175 2017.

Abgerundet wird die Infoveranstaltung durch eine Kurzvorstellung der Angebote für ältere Lesben und Schwule in Köln. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Rubicon, der Aidshilfe Köln und dem Centrum Schwule Geschichte Köln statt.

Wann: Mittwoch, 04. September 2019, 19 Uhr

Wo: Rubicon, Rubensstraße 8-10, 50676 Köln

Eintritt frei.

Med Info im Gespräch – HIV und Alter

„Älter werden ist nichts für Feiglinge“, diese Lebensweisheit gilt natürlich auch für Menschen mit HIV. Aber: Lässt das Zusammenspiel von HIV-Infektion, lebenslanger ART und möglicher Veränderungen des Immunsystems Menschen mit HIV anders altern? Gibt es Erkrankungen, die bei älteren Menschen mit HIV häufiger vorkommen? Welche Kontrollen und Vorsorgen sollte man ernst nehmen, um mit HIV möglichst gesund älter und alt zu werden? — Referent: PD Dr. Christoph Boesecke, Universitätsklinikum Bonn

12. September 2019, um 19:30 Uhr – 21:30 Uhr

Uniklinik Köln, Josef Stelzmann-Straße 20, Forum-Geb. 42
KVB Linie 9, Haltestelle Lindenburg

Martin Reichert: „Die Kapsel. Aids in der Bundesrepublik

Martin Reichert liest am

Donnerstag, dem 19. September 2019

Uhrzeit: 20 Uhr

Ort: Buchsalon Ehrenfeld, Wahlenstr. 1 , 50823 Köln

aus seinem Buch „Die Kapsel. Aids in der Bundesrepublik“ (Suhrkamp Verlag 2018). Der Autor und tageszeitung-Journalist wurde für „Die Kapsel“ im Juni mit dem „Medienpreis HIV/Aids der Deutschen AIDS-Stiftung“ ausgezeichnet. Martin Reichert, geboren 1973, widmet sich in diesem Buch der Aufarbeitung der HIV/Aids-Geschichte. Dafür hat er viele Fragen gestellt. Besonders an die Älteren, die noch vor den effektiven Medikamenten mit HIV und Aids leben mussten.
Martin Reichert gibt den Menschen in seinem Buch eine Stimme. Damit wir erfahren, was es zu sagen gibt über eine Zeit, in der homosexuelle Männer mit viel Schmerz und Einsamkeit leben mussten. Eine Zeit, über die die nachkommende Generation viel zu wenig weiß.

Am 19. September lässt uns Martin Reichert teilhaben an seiner großartigen Recherche und an den Erzählungen, die er für uns und seine Gesprächspartner aufgeschrieben hat.

Die Lesung moderiert Georg Roth, ehemalige „Springmaus“ und Vorstand der Bundesinteressenvertretung Schwuler Senioren e.V. (BISS).

Wie geil ist das denn?! – Happy-Sexlife-Workshops

In der Workshop-Reihe „Wie geil ist das denn?!“ finden sexualpädagogische Workshops für und mit schwulen und bisexuellen Männern statt. In kleiner Runde, moderiert und mit interaktiven Methoden wollen wir vor allem eines: (feucht-)fröhlich miteinander ins Gespräch kommen! Über schwule Sexualität, schwules Leben, schwule Szene, über das Suchen, Finden, Kommen und Wollen.

Die kostenfreien Workshops werden moderiert und durchgeführt von Marco Kammholz, Sexualpädagoge (gsp) und richten sich an Schwule und Bisexuelle ab 18 Jahren. Sexuelle Handlungen finden in den Workshops nicht statt.

Workshops 2019

  • 27. Sept: Lustbejahung und Geilheit Mit Gesprächen und interaktiven Methoden wollen wir uns der „Lust auf Lust“ widmen. Denn: „Sexualität hat weit mehr mit Spiel und Muße zu tun, als mit Biologie und Fortpflanzung“. Weiterlesen…
  • 29. Nov: Bettgeflüster  Was gehört für mich zu Sexualität dazu und was nicht? Wie wird Sexuelles besprochen? Was ist meine derzeitige Schutzstrategie? Was reizt oder erschreckt mich an anderen Schutzstrategien? Und was machen wir eigentlich „im Eifer des Gefechts“? Weiterlesen…

Weitere Infos zur Veranstaltung und detaillierte Beschreibungen zu den Workshops hier

Welt-Aids-Tag 2019 – HIV aktuell in Köln

Gemeinsame Infoveranstaltung mit der Volkshochschule Köln

Weltweit leben etwa 37 Millionen Menschen mit HIV. Noch immer haben viele von ihnen keinen Zugang zu Medikamenten, leben mit gesellschaftlicher Stigmatisierung oder wissen erst gar nicht von ihrer Infektion. Doch wie ist die Situation in Köln? Wie leben Menschen hier mit ihrer HIV-Infektion? Wie ist die Prävention in Köln gestaltet und welche neuen Erkenntnisse liefert die heutige Wissenschaft? Eine Krankheit im Wandel der Zeit, ein Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zwei HIV-positive Männer und eine positive Frau erzählen unter anderem aus ihrem Alltag. Der Eintritt ist frei!

28. November, 18:30 Uhr
FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt

Moderation: Jascha Habeck (WDR 2 Moderator)

Treff der ALTERnativen 50+

Jeden vierten Donnerstag von 15-17 Uhr im inSide Café, Am Rinkenpfuhl 46, 50676 Köln, Deutschland (Karte). KVB-Haltestellen: Rudolfplatz und Neumarkt

Komm vorbei, komm dazu! — Zum Klaaf, zum Info-Austausch, zum Kaffeetrinken.
Infos zum aktuellen Themen findet ihr hier

Wer erwartet euch? Andreas Kringe (lst.alternativen50plus@gmail.com) oder Birgit Erlenbruch und Norbert Reicherts im Rubicon e. V.

Unser Terminkalender

Sämtliche Termine der Aidshilfe Köln stehen in unserem Terminkalender.

STELLENANGEBOTE

Wir suchen dich!

Aktuell hat die Aidshilfe zwei offene Stellen zu vergeben. Beide Jobs sind auf 450 Euro Basis. Es handelt sich einmal um eine unbefristete Stelle als Automatenbefüller*in und zum anderen wird eine neue Reinigungskraft (m/w/d) gesucht, erstmals als Krankheitsvertretung.

Mehr Infos zu den einzelnen Stellen findest du hier.

SPENDEN

Jede Spende hilft!

Jede Spende ermöglicht uns, die Angebote und Projekte der Aidshilfe Köln aufrechtzuerhalten. Für viele unserer Angebote erhalten wir Förderungen durch die öffentliche Hand. Diese reichen jedoch bei weitem nicht aus, um die Arbeit zu finanzieren. Über 300.000 Euro müssen wir jährlich für unsere Projekte aus eigenen Kräften aufbringen – durch Spenden.

Spendenkonto
Aidshilfe Köln
Bank für Sozialwirtschaft
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SWIFT-BIC: BFSWDE33XXX
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