Wohnen mit der Aidshilfe Köln

Die Angebote der Aidshilfe Köln unterstützen HIV-positive Menschen in ihrem selbstbestimmten Leben. Die Menschen können Wohnraum anmieten und werden in ihren eigenen vier Wänden bei Bedarf unterstützt. Diejenigen, die möchten, können zum Beispiel das ambulant betreute Wohnen nutzen.

Die Appartements im JCL-Haus sind barrierefrei.

Neben den bisherigen Wohnprojekten wird mit dem Neubau des Dirk Bach-Hauses ein weiteres Wohnprojekt derzeit geplant. Mit Hilfe eines Investors, der gleichzeitig ein langjähriger Unterstützer der Aidshilfe ist, soll ein neues Appartement-Haus gebaut werden, in dem nicht nur bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit HIV und Aids entstehen soll, sondern auch für Menschen mit Fluchterfahrung.

Menschen, die aufgrund der Folgen von HIV und Aids nicht mehr alleine leben wollen oder können, finden im Jean-Claude-Letist-Haus in Köln-Weidenpesch in zehn Einzelappartements ein neues Zuhause. Die Bewohner*innen des Jean-Claude-Letist-Haus können dort auch die vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote der Aidshilfe Köln nutzen. Realisiert wurde das Jean-Claude-Letist-Haus durch die Deutsche Aids-Stiftung.

In letzter Zeit wurde an die Aidshilfe Köln der Bedarf für ein barrierefreies Wohnprojekt für ältere schwule Männer, die HIV-positiv sind, herangetragen. Dieses neue Wohnprojekt befindet sich aktuell in Planung und soll den Namen Dirk Bach-Haus tragen. Ebenso wie im Jean-Claude-Letist-Haus werden hier separate und behindertengerechte Appartements entstehen.

Im Sandweg können HIV+ Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, eigenen Wohnraum anmieten. Die Vermietung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Köln. Die Mieter*innen können Leistungen des ambulant betreuten Wohnens in Anspruch nehmen.

Seit September 2017 gibt es in der Stadt Köln sichere Plätze für LSBT*I*Q Geflüchtete.  Das Wohnprojekt des Amtes für Wohnungswesen der Stadt Köln wird seit dem 1. September 2017 in Kooperation zwischen Aidshilfe Köln e. V.  und rubicon e.V. betreut. Die Betreuungsträger sind durch die Stadt Köln/Amt für Wohnungswesen beauftragt, dort für die Zielgruppe die sozialarbeiterische und objektbezogene Betreuung sicherzustellen. Mit dem Wohnprojekt wird ein notwendiges Hilfsangebot für die Zielgruppe der LSBT*I*Q Geflüchteten vorgehalten, welches eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden kommunalen Wohnheimen für Geflüchtete der Stadt Köln darstellt. Die Belegung der Unterkunft liegt bei der Stadt Köln. Voraussetzung für die Unterbringung ist, dass die Geflüchteten bei Einzug noch nicht über eine Aufenthaltserlaubnis verfügen und der Stadt Köln zugewiesen sind. Die Betreuung der Geflüchteten wird von einem dreiköpfigen Team sichergestellt: zwei Kollegen der Aidshilfe Köln und eine Mitarbeiterin des rubicon.