(Köln, 31. Juli 2020) Das letzte funkelnde Dankeschön vergeben die Aidshilfe und der Checkpoint an „ICH WEISS WAS ICH TU“ (IWWIT). Seit Beginn der Pandemie war IWWIT für die queere Szene da. Im April 2020 starteten sie die neue Kampagne #WirFürQueer. Schließlich war die queere Szene während des Lockdowns von der Coronavirus-Pandemie betroffen, sei es durch mögliche Einsamkeit in der Isolation oder durch finanzielle Schwierigkeiten. Zahlreiche queere Publikationen (Magazine, Zeitschriften), Clubs, Organisationen, Selbstständige und Freiberufler*innen (wie Entertainer*innen, Künstler*innen, usw.) standen und stehen vor ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. So wurde mit #WirFürQueer auf Sammlungen von Hilfs- und Soliaktionen aufmerksam gemacht, über die Sozialen Medien auf weitere Angebote hingewiesen, um sich auch mal ablenken zu können, aber auch aktuelle Informationen rund um Corona im Kontext HIV, Sexualität und Drogengebrauch wurden thematisiert.

Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass leider auch CSDs und andere queere Veranstaltungen dieses Jahr ausfallen. Doch „ICH WEISS WAS ICH TU“ hat niemanden im Stich gelassen! Unterstützt werden sie dabei vom CSD Deutschland e.V. und ihren   Medienpartner*innen SIEGESSÄULE, MANNSCHAFT MAGAZIN, Queer.de, männer*, SCHWULISSIMO und FRESH!

Absolutes Highlight von #WirFürQueer war sicherlich das Online-Soli-Event für die Community zum IDAHOBIT am 17. Mai 2020 mit Größen wie Marianne Rosenberg, Maren Kroymann, Irmgard Knef, Schwanz und Ehrlich und Judy Winter und viele mehr. Moderiert wurde das Ganze von Annie Heger und Jurassica Parka!

Von Talks und Live-Acts, über Live-Musik und Drag Shows bis hin zu Politischem: Sehr viel Spannendes und Unterhaltsames wurde bereitgestellt und zum IDAHOBIT aus dem SchwuZ gesendet. Am Ende waren es fast vier Stunden Programm, das mehrere tausend Menschen live verfolgt haben.

Mit der letzten Auszeichnung endet die Kampagne der Aidshilfe und des Checkpoints Köln #WirFürCommunity. Mit der Auszeichnung verschiedener Menschen und Organisationen sollte ihr Engagement wertgeschätzt werden und die Bemühungen jedes Einzelnen sichtbar gemacht werden.

„Darüber hinaus gibt es sicherlich noch ganz viele Menschen und Organisationen, die ein funkelndes Dankeschön verdient gehabt hätten. Uns war wichtig, dass wir möglichst breitgefächert Menschen und oder Organisationen würdigen. Besonders erfreulich war es aber zu sehen, dass unsere Vorschläge sich oft mit externen Vorschlägen deckten und wir schnell eine gewisse Anzahl zusammenhatten“, so Erik Sauer, Pressesprecher der Aidshilfe Köln.

Pressekontakt

Erik Sauer
Telefon: 0221 / 20203-43
sauer@aidshilfe-koeln.de