Mitarbeiter*innen sollen zuhause bleiben

Nachdem die Stadt Köln die Maßnahmen bezüglich des Coronavirus am Wochenende nochmals verschärft hat, wird auch die Aidshilfe Köln ab sofort weitere Anpassungen der Angebote vornehmen und den Betrieb auf die Versorgung der Klient*innen konzentrieren. Bis auf Weiteres wird das Test- und Beratungsangebot des Checkpoints ausgesetzt.

Checkpoint

Anfragen zu Beratung und Test sowie Präventionsanfragen gehen an die checkpoint@aidshilfe-koeln.de Die Anfragen werden täglich außer am Wochenende bearbeitet.

Die Youthwork-Vorträge in den Kölner Schulen sind seit Freitag nach der Entscheidung der Landesregierung mindestens bis nach den Osterferien unterbrochen. Die anonyme Beratung findet montags bis freitags telefonisch unter der Telefonnummer 19411 in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr statt.

Klient*innen aus dem Betreuten Wohnen können sich telefonisch melden, wenn sie einen akuten Betreuungsbedarf haben. Ansonsten werden die Kolleg*innen aus dem Beratungsteam mit den Klient*innen in regelmäßigem Kontakt bleiben.

Der Spritzentausch wird auch nur noch in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr als „Change and Go“ möglich sein. Am Fenster des Empfangs erhalten die User*innen neue Utensilien. Dort wird auch eine Tonne stehen, in der sie die benutzten Spritzen entsorgen können.

Alle Ehrenamtlichen- und Selbsthilfegruppen sowie Vor-Ort-Arbeit, Infoveranstaltungen und Vorträge fallen bis auf Weiteres aus.

Die Kolleg*innen aus den einzelnen Bereichen sind angewiesen, dort wo es geht, „Home Office“ zu nutzen oder Überstunden abzubauen, solange sie nicht zur Notfallbesetzung gehören. Solange keine neue Einschätzung der Lage vorgenommen werden kann, ist dies die Vorgehensweise der Aidshilfe in Zeiten der Corona-Krise. Da sich die Lage täglich ändern kann, stehen die Maßnahmen unter Vorbehalt.

Pressekontakt

Erik Sauer
Telefon: 0221 / 20203-43
sauer@aidshilfe-koeln.de