Am 1. Dezember rücken die Themen HIV und Aids am Welt-Aids-Tag wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Trotz Forschungserfolgen und neuer Therapien sind HIV und Aids weiterhin nicht heilbar. Betroffen sind sowohl homosexuelle, heterosexuelle als auch bisexuelle Menschen.

HIV-Positiv heute – Mitten im Leben

Eine Fotoausstellung im Hauptbahnhof Köln

25. Nov. – 1. Dez.

Alle Hintergrundinfos zur Ausstellung hier.

Spendenergebnisse 2019

 aus Offline-Spenden und Spendendosen.
Auswertung erfolgt noch bis weit nach dem 1. Dezember.
Aktualisierung alle 15 Minuten.
Alle Spenden im Überblick gibt es hier.

Warum braucht die Aidshilfe Geld?

Um die vielfältigen Beratungs- und Präventionsangebote der Aidshilfe aufrechterhalten zu können, braucht der Verein pro Jahr gut 300.000 Euro. Mit deiner Spende hilfst du, dass die wichtigen Projekte langfristig gesichert sind. Die Aidshilfe Köln wird durch städtische Mittel und durch Mittel des Landes NRW gefördert. Hinzukommen Mittel aus Leistungsvereinbarungen mit der Stadt und dem Landschaftsverband Rheinland für einen großen Teil der Beratungsangebote, Unterstützungsleistungen von der Deutschen Aids-Stiftung und anderen Institutionen. Rund 300.000 Euro des jährlichen Gesamtbudgets von 1.8 Millionen Euro muss die Aidshilfe Köln jedoch in jedem Jahr aus Eigenmitteln aufbringen.

2016 haben deutschlandweit 3.700 Menschen eine HIV-Neudiagnose erhalten, davon waren 850 in Nordrhein-Westfalen. Es wurden insgesamt 145 HIV-Neudiagnose in Köln mitgeteilt. Im Vergleich zum Vorjahr ist es ein leichter Anstieg, der aber im Rahmen der üblichen Schwankungen der letzten Jahre liegt. Damit bekommen in Köln pro Woche drei Menschen ein positives Testergebnis mitgeteilt.

Der Anteil der Personen, die mit einer HIV-Infektion diagnostiziert wurden und eine antiretrovirale Therapie erhalten, ist von 74 % im Jahr 2006 auf 86 % im Jahr 2016 angestiegen. Etwa 93 % dieser Therapien verliefen im Jahr 2016 erfolgreich.

Allerdings sagt die Zahl der Neudiagnose nichts über den Zeitpunkt der Infektion aus. Diese kann schon Jahre zurückliegen. Deutschlandweit rechnet das Robert-Koch-Institut damit, dass knapp 13.000 Menschen nichts von ihrer HIV-Infektion wissen.

Termine rund um den Welt-Aids-Tag

Zahlreiche Kölner Unternehmen, Organisationen und Schulen unterstützen uns an diesem Tag. Sie führen eigene Spendenaktionen durch und beziehen mit dem Tragen der roten Solidaritäts-Schleife gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV Stellung.

Ob groß, ob klein, jung und alt, jede*r ist willkommen an diesem Tag aktiv zu werden. Am Empfang der Aidshilfe stehen zahlreiche Spendendosen, Poster, Info-Materialien bereit, um am 1. Dezember eingesetzt zu werden.

Hier gibt es bunte Bilder vom Welt-Aids-Tag 2019