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22. November 2025
In diesem Workshop erkunden wir gemeinsam, was sexuelles Wohlbefinden und sexuelle Gesundheit für uns bedeutet.
Wir sprechen über Sexualität, und was das für jede Person heißen kann, denn Sexualität sieht für alle unterschiedlich aus.
Wir reden auch über sexuell übertragbare Krankheiten (STIs), also Krankheiten oder Infektionen, die beim Sex weitergegeben werden können.
Uns ist wichtig, dass alle Körper willkommen sind, in all ihren Formen, Geschichten und Ausdrucksweisen. Viele Informationen über Sexualität sind cis- und heteronormativ, also so, dass sie sich nur auf heterosexuelle cis Personen beziehen.
Unsere Körper, Erfahrungen und Fragen sollen hier genauso Platz haben.
- Der Workshop richtet sich an trans, inter und nicht-binäre Menschen,
- an Menschen, die bereits Erfahrung mit den Themen haben
- aber auch an alle, die neu dazu kommen oder zum ersten Mal über diese Themen sprechen möchten.
Wir wissen:
Fragen zu Sexualität, Körper und Identität können in jedem Alter auftauchen.
Auch Menschen, die gerade erst ihre Transition beginnen oder gar keine körperliche Transition möchten, sind natürlich willkommen.
Transition bedeutet nicht automatisch körperliche Veränderung.
Du darfst trans sein, ganz ohne etwas an deinem Körper zu verändern.
Wir nähern uns diesen Themen offen, respektvoll und in leichter Sprache.
Wenn Fachbegriffe vorkommen, erklären wir sie gemeinsam.
Es wird Input von uns geben, mit Bildmaterial , aber auch viel Raum für Fragen, Erfahrungen und Austausch.
Ein wichtiger Teil ist die Körperarbeit.
Wir bringen Methoden mit, um uns zu unterstützen, den eigenen Körper besser zu spüren und gut für uns zu sorgen, besonders in stressigen Situationen, zum Beispiel beim Arztbesuch oder wenn wir uns unsicher fühlen.
Wir üben einfache Möglichkeiten, Ruhe und Halt im Körper zu finden, und stärken uns als Einzelne und als Community.
Wir werden auch mit dem Wheel of Consent (nach Betty Martin) arbeiten.
Das hilft uns, Grenzen, Wünsche und Zustimmung zu erkennen und klar zu kommunizieren.
Konsens bedeutet, dass alle Personen einer Handlung wirklich zustimmen , freiwillig, bewusst und ohne Druck.
Unser Raum soll diskriminierungssensibel, machtsensibel und dekolonial sein.
Wir achten auf Sprache, Machtverhältnisse und darauf, dass sich alle sicher fühlen können.
Wir freuen uns besonders über Anmeldungen von BIPoC (Black, Indigenous and People of Colour) und transfemininen Personen.
Alle sind willkommen, mit allen Erfahrungen, Fragen und Körpern. Lautsprache Deutsch, keine Simultanübersetzung.
Zum Workshop anmelden:
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Referierende:
Eve Bracher
(they them)
Eve ist eine non-binäre KünstlerIn und pleasure activist. They kreiert Zwischenräume für Empowerment, Sichtbarkeit und Ambiguität und arbeitet in verschiedenen kollektiven Strukturen zu Ausdrucksformen queerer Sexualität, intersektionaler Solidarität und Perspektiven auf Nähe und Distanz in der Gesellschaft.
Eve hat die Peer-to-Peer-Weiterbildung SeBiCo/Deutsche Aidshilfe absolviert und verbindet dieses Wissen mit der Arbeit als freie Bildungsreferentin im Bereich Antidiskriminierung und der machtkritischen Reflektion von Strukturen. Eve positioniert sich als weiß, transfeminin, neurodivers, chronisch krank, abled-bodied und als nicht von Klassismus betroffen.
Mica
(keine Pronomen • Instagram)
Michelle ist Joy-and-Pleasure-Activist und bewegt sich an den Schnittstellen von sexueller Gesundheit, Körperarbeit, Performance und politischer Bildung. Als trans, nicht-binäre, Schwarze (Mixed Race), neurodiverse und nicht-akademische Person bringt Michelle Perspektiven ein, die Räume öffnen, empowern und herausfordern.
Michelle ist Absolvent*in der Peer-to-Peer-Weiterbildung SeBiCo/Deutsche Aidshilfe & verbindet Community-Wissen mit Fachkompetenz und gestaltet Bildungs- und Heilungsräume, die Lust, Körperwissen und Resilienz ins Zentrum stellen.
Mit Wurzeln in Bodywork since 1995, Embodied Dance und aktuell I.A. in Sexological Bodywork schafft Michelle Räume, die Achtsamkeit, Selbstakzeptanz und kollektive Heilung fördern & zugleich radikale Freude und Pleasure als Widerstand feiern.
Ob als Workshop-Facilitator, Body-Dance-Presenter, Anti-Diskriminierungsberater:in oder politische Bildungsreferent:in: Michelle bringt verbindende Energie, verkörpert Pleasure als Praxis und setzt sich für Community-Care in BIPoC/queeren Räumen ein.
„Individuelle und kollektive Gesundheit gehören für mich untrennbar zusammen. Mein Weg ist Lust, Heilung und Gemeinschaft zu verbinden.“