
Medizinische Informationen leicht verständlich erklärt
Die Broschürenreihe MED-INFO wendet sich an Menschen mit HIV und Aids, interessierte Angehörige, sowie an haupt- und ehrenamtliche Berater/innen. Jedes Heft behandelt ein Krankheitsbild bzw. ein aktuelles medizinisches Thema. Dazu werden Behandlungs- und Bewältigungsstrategien nach neuesten Erkenntnissen dargestellt. Unsere Autoren sind anerkannte HIV-Experten mit Spezialisierung auf dem jeweiligen Themengebiet. Das garantiert eine hohe fachliche Kompetenz und den aktuellsten Forschungsstand bei Erscheinen der Hefte.
Die MED-INFO-Broschüren werden in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe hergestellet und die Broschürenreihe wurde mit dem Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ausgezeichnet.
Alle Ausgaben der MED-INFO-Broschüren finden Sie in [...hier]
Die Gesprächsreihe zu HIV und Aids in Köln
Informationen zu HIV und Aids und zur sexuellen Gesundheit werden im Rahmen dieser Gesprächsreihe einfach und verständlich erklärt. Neben der reinen Information, gibt es Gelegenheit Fragen zu stellen und gegebenenfalls auch spezielle Probleme mit kompetenten Fachleuten zu besprechen. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Donnerstag, 28. Juni, 19.30 Uhr | Opernterrassen | Brüderstraße 2-4 | 50667 Köln
Ausgehen, Abtanzen, Party machen: Drogen gehören für viele einfach mit dazu. Der Sekt zum Vorglühen, die XTC zum Abtanzen, Koks und eine „Blaue“ zum Sex und einen Joint zum runterkommen:
Für jede Stimmung scheint es den richtigen „Verstärker“ zu geben. Doch, was kostet mich der Kick eigentlich? Viele Drogen zeigen neben der erwünschten Wirkung auch ungewollte, nicht bedachte Nebenwirkungen. Werden die Drogen gemischt, werden die Risiken häufig unkalkulierbar. Dies gilt besonders, wenn HIV-Medikamente genommen werden, denn Partydrogen können mit der Kombinationstherapie erhebliche Wechselwirkungen haben.
Informationen, Antworten auf persönlichen Fragen und Diskussion ohne moralischen Zeigefinger. Besonders empfehlenswert für Party- und Clubgänger.
Referent: Ralf Wischnewski, Drogenhilfe Köln, www.partypack.de
Donnerstag, 27. September, 19.30 Uhr | Phoenix Sauna | Richard-Wagner-Str. 12 | 50674 Köln
Mit mehr als drei verschiedenen Sexualpartnern im Leben, kann man zumindest statistisch davon ausgehen, dass irgendwann einmal eine sexuell übertragbare Infektion stattgefunden hat. Weit verbreitet sind Herpes-, Chlamydien- oder HPV-Infektionen, aber auch Tripper und Syphilis, die sogenannten „Schrittmacherinfektionen für HIV“, kommen häufiger vor.
Wer über Vorsorge und Früherkennung, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten für die häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen gut informiert ist, kann ein eigenes Risikomanagement entwickeln.
Referentin: Heidrun Nitschke, Ärztin in der STD/Aids-Beratungsstelle des Gesundheitsamts Köln
Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr | Le Carrousel | Alter Markt 4-6 | 50667 Köln
Pillen statt Kondome! Immer häufiger wird darüber diskutiert, ob auch HIV-negative zur Vermeidung einer Infektion die bewährten HIV-Medikamente einnehmen sollten. Durch Studien ist zwar belegt, dass HIV-positive Menschen, die unter antiretroviraler Therapie stehen, weniger infektiös sind und dadurch HIV-Infektionen verhindert werden können. Aber ist für HIV-negative die vorsorgliche Einnahme von HIV-Medikamenten (Prä-Expositionsprophylaxe | PrEP) ein probates Schutzmittel? Können HIV-Medikamente als Präventionsinstrument verwendet werden?
Zugelassen sind diese dafür bislang nicht und neben den Kosten spielen auch ethische Fragen in diesem Zusammenhang eine Rolle.
Referenten: Dr. Martin Platten, Uniklinik Köln, Rainer Rybak, Gesundheitstrainer, Aidshilfe Köln

Kontakt
Heidi Eichenbrenner
Telefon: 0221 20 20 3-22
eichenbrenner@aidshilfe-koeln.de
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