MED-INFO-Broschüre

Medizinische Informationen leicht verständlich erklärt

Die Broschürenreihe MED-INFO wendet sich an Menschen mit HIV und Aids, interessierte Angehörige, sowie an haupt- und ehrenamtliche Berater/innen. Jedes Heft behandelt ein Krankheitsbild bzw. ein aktuelles medizinisches Thema. Dazu werden Behandlungs- und Bewältigungsstrategien nach neuesten Erkenntnissen dargestellt. Unsere Autoren sind anerkannte HIV-Experten mit Spezialisierung auf dem jeweiligen Themengebiet. Das garantiert eine hohe fachliche Kompetenz und den aktuellsten Forschungsstand bei Erscheinen der Hefte.

Die MED-INFO-Broschüren werden in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe hergestellet und die Broschürenreihe wurde mit dem Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ausgezeichnet.

Alle Ausgaben der MED-INFO-Broschüren finden Sie in [...hier]

MED-INFO im Gespräch

Die Gesprächsreihe zu HIV und Aids in Köln

Informationen zur HIV und Aids und zur sexuellen Gesundheit werden im Rahmen dieser Gesprächsreihe einfach und verständlich erklärt.  Neben der reinen Information, gibt es Gelegenheit Fragen zu stellen und gegebenenfalls auch spezielle Probleme mit kompetenten Fachleuten zu besprechen. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen bei einer HIV-Infektion

Donnerstag, 19. April, 19.30 Uhr | Uniklinik | Joseph-Stelzmann-Str. 20 | Forum-Gebäude 42 

HIV-Positive müssen regelmäßige Arzttermine wahrnehmen und zwar unabhängig davon, ob sie HIV-Medikamente nehmen oder nicht. Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über Vorsorge- und Routineuntersuchungen, die jeder HIV-Positive in Anspruch nehmen sollte.

Da Menschen mit HIV und Aids mit den heutigen HIV-Therapiemöglichkeiten viel älter werden, bekommen neben den HIV-spezifischen Untersuchungen auch ganz „normale“ Vorsorgeuntersuchungen eine immer größere Bedeutung. Auch hierüber wird ausführlich informiert.

Referent: Dr. med. Stefan Scholten, Facharzt für Allgemeinmedizin, Köln

 

Partydrogen
Wirkung, Nebenwirkung, Wechselwirkung

Donnerstag, 28. Juni, 19.30 Uhr | Opernterrassen | Brüderstraße 2-4 | 50667 Köln 

Ausgehen, Abtanzen, Party machen: Drogen gehören für viele einfach mit dazu. Der Sekt zum Vorglühen, die XTC zum Abtanzen, Koks und eine „Blaue“ zum Sex und einen Joint zum runterkommen:

Für jede Stimmung scheint es den richtigen „Verstärker“ zu geben. Doch, was kostet mich der Kick eigentlich? Viele Drogen zeigen neben der erwünschten Wirkung auch ungewollte, nicht bedachte Nebenwirkungen. Werden die Drogen gemischt, werden die Risiken häufig unkalkulierbar. Dies gilt besonders, wenn HIV-Medikamente genommen werde, denn Partydrogen können mit der Kombinationstherapie erhebliche Wechselwirkungen haben.

Informationen, Antworten auf persönlichen Fragen und Diskussion ohne moralischen Zeigefinger. Besonders empfehlenswert für Party- und Clubgänger.

Referent: Ralf Wischnewski, Drogenhilfe Köln, www.partypack.de

 

Wenn’ s brennt und juckt 
Sexuell übertragbare Krankheiten 

Donnerstag, 27. September, 19.30 Uhr | Phoenix Sauna | Richard-Wagner-Str. 12 | 50674 Köln 

Mit mehr als drei verschiedenen Sexualpartnern im Leben, kann man zumindest statistisch davon ausgehen, dass irgendwann einmal eine sexuell übertragbare Infektion stattgefunden hat. Weit verbreitet sind Herpes-, Chlamydien- oder HPV-Infektionen, aber auch Tripper und Syphilis, die sogenannten „Schrittmacherinfektionen für HIV“, kommen häufiger vor. 

Wer über Vorsorge und Früherkennung, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten für die häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen gut informiert ist, kann ein eigenes Risikomanagement entwickeln. 

Referentin: Heidrun Nitschke, Ärztin in der STD/Aids-Beratungsstelle des Gesundheitsamts Köln

 

Medizin als Prävention
(PrEP, PEP und HIV-Therapie)

Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr | Le Carrousel | Alter Markt 4-6 | 50667 Köln

Pillen statt Kondome! Immer häufiger wird darüber diskutiert, ob auch HIV-negative zur Vermeidung einer Infektion die bewährten HIV-Medikamente  einnehmen sollten. Durch Studien ist zwar belegt, dass HIV-positive Menschen, die unter antiretroviraler Therapie stehen, weniger infektiös sind und dadurch HIV-Infektionen verhindert werden können. Aber ist für HIV-negative die vorsorgliche Einnahme von HIV-Medikamenten (Prä-Expositionsprophylaxe | PrEP) ein probates Schutzmittel? Können HIV-Medikamente als Präventionsinstrument verwendet werden?

Zugelassen sind diese dafür bislang nicht und neben den Kosten spielen auch ethische Fragen in diesem Zusammenhang eine Rolle.

Referenten: Dr. Martin Platten, Uniklinik Köln, Rainer Rybak, Gesundheitstrainer, Aidshilfe Köln

 

Kontakt

Heidi Eichenbrenner
Telefon: 0221 20 20 3-22
eichenbrenner@aidshilfe-koeln.de