Lass den Traum von Dirk Bach wahr werden

Ein großartiger Künstler und einzigartiger Mensch viel zu früh von uns gegangen: Dirk Bach. Für uns ist und bleibt er unvergessen. Zum Dank und in Gedenken haben wir unser Lebenshaus in „Dirk Bach-Haus“ umbenannt. Dabei handelt es sich um ein Haus mit bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit HIV und Aids, deren finanzielle Mittel meist sehr begrenzt sind. Ein solches Angebot war immer Dirks Herzensangelegenheit. Deshalb spendete er privates Geld und zahlreiche Gagen an die Aidshilfe Köln, um die Idee des Lebenshauses real werden zu lassen.

Die Baupläne sind fertig und die Bagger könnten endlich loslegen. Doch leider steht die Gesamtfinanzierung noch nicht, um endlich Dirks Traum wahr werden zu lassen.

Ein großartiger Künstler und einzigartiger Mensch viel zu früh von uns gegangen: Dirk Bach. Für uns ist und bleibt er unvergessen. Zum Dank und in Gedenken haben wir unser Lebenshaus in „Dirk Bach-Haus“ umbenannt. Dabei handelt es sich um ein Haus mit bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit HIV und Aids, deren finanzielle Mittel meist sehr begrenzt sind. Ein solches Angebot war immer Dirks Herzensangelegenheit. Deshalb spendete er privates Geld und zahlreiche Gagen an die Aidshilfe Köln, um die Idee des Lebenshauses real werden zu lassen.

Die Baupläne sind fertig und die Bagger könnten endlich loslegen. Doch leider steht die Gesamtfinanzierung noch nicht, um endlich Dirks Traum wahr werden zu lassen.

Stand der Dinge

Bereits 2012 begannen die Planungen für den Neubau des Dirk Bach-Hauses mit einem beschränkten Wettbewerb für Architekt_innen. Aus fünf wirklich tollen Entwürfen hat eine Jury die Planungsskizze des Kölner Büros elm[a] Architektur als Sieger ausgewählt.

Einige von Ihnen fragen sich sicherlich, was aus dieser Planung geworden ist und warum der Neubau noch nicht steht. Die Frage ist mehr als berechtigt, darum wollen wir Ihnen wenigstens die wichtigsten Aspekte nennen, die einer schnellen Umsetzung unserer Planung im Wege standen und stehen. Hier ein kleiner Überblick über den Stand der Planungen. 

In den Jahren 2013 und 2014 haben wir auf der Basis der ausgearbeiteten Planung und Kostenschätzung des Architekturbüros geprüft, welche Förderungen durch Stiftungen und öffentliche Mittel eingeworben werden können. Herbe Enttäuschung dieser Recherche war, dass ausgerechnet die Stiftungen, die für die höchsten Förderpositionen in Frage kamen, ihre Richtlinien in der Zwischenzeit so verändert haben, dass keine Projekte gefördert werden, wenn diese räumlich näher als 500 Meter zu anderen Betreuungseinrichtungen liegen. Da das Gelände des Dirk Bach-Hauses in unmittelbarer Nähe des Städtischen Behindertenzentrums Dr. Dormagen-Guffanti liegt, hatten wir damit den Zugang zu dieser fest geplanten Förderung verloren.

Positiv war, dass die Stadt Köln bereit war, das für den Neubau benötigte Gelände an diesem Standort im Rahmen von Erbpacht an uns abzugeben, was in den Jahren zuvor keine Zustimmung gefunden hatte. Ebenso konnte mit der Stadt sehr schnell geklärt werden, dass wir für unsere Planungsentwürfe sowohl mit einer Baugenehmigung rechnen könnten, als auch die Zustimmung des Denkmalschutzes bekommen würden. Für das gesamte Areal um das Behindertenzentrum gelten Auflagen der Denkmalschutzbehörde.

In den Jahren 2014 und 2016 wurde in Zusammenarbeit mit den Architekt_innen geklärt, in welchem Umfang Wohnungsbauförderungsmittel  beantragt werden können, für die Beratung haben wir dem Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln zu danken! Leider stellte sich während des Beratungsprozess heraus, dass innovativen Planungselementen für den Pflegefall im Alter, Bestimmungen der Wohnungsbauförderung entgegenstanden.

Gerade diese innovativen Elemente waren bei der Entscheidung für diesen Entwurf von Bedeutung. Die am Auswahlverfahren beteiligte Fachstelle des Landesministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW lobte die eingeplante Möglichkeit, dass pflegende Angehörige und Mitarbeiter_innen von Pflegediensten bei 24 Stunden pflegen eine Empore nutzen können und so den Bewohner/innen keine Wohnfläche „wegnehmen“.
Das diese Emporen nicht barrierefrei sein würden, widersprach den Vorgaben der Wohnungsbauförderung.

Es ist in 2015 leider nicht gelungen eine Vorab-Abstimmung der beteiligten Ministerien auf Landesebene hinzubekommen, so dass die innovative Lösung für das Wohnen im Alter nun zum Hemmschuh geworden ist.

In 2016 haben wir alternative Planungen für das Gebäude, bis hin zum Erwerb eines anderen Grundstücks, das eben nicht in der Nähe eine Betreuungseinrichtung liegen dürfte, diskutiert. Dies leider auch mit dem Wissen, dass aktuell Grundstücke in Köln begehrte Objekte sind, weil diese sowohl für den Neubau von Kindertagesstätten, neuen Schulen, aber auch für Wohnraum für Einkommensschwache und Geflüchtete ebenso dringend benötigt werden.

Dirk Bach hat uns einen finanziellen Grundstock für den Neubau hinterlassen und in der Zwischenzeit haben viele Menschen und eine ganze Reihe von Künstlerinnen und Künstlern teils große Beträge zweckbestimmt für das Dirk Bach-Haus gestiftet.

Daher wollen wir das Dirk Bach-Haus – gerne genau an diesem seit fast 30 Jahren von uns genutzten Platz, auch tatsächlich erstellen und mit etwas Energie und Geduld auch die Hindernisse überwinden, die uns an manchen Tagen große Kopfschmerzen bereiten.

Wir freuen uns, wenn auch Sie mit uns den langen Atem haben und uns unterstützen, wenn es darum geht, das Erbe von Dirk Bach, bezahlbaren Wohnraum besonders für älter werdende Menschen mit HIV und Aids, zu realisieren. Wenn Sie dazu Vorschläge, Ideen aber auch Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Danke!

„Als schwuler Mann habe ich in den 80er Jahren selbst oft hautnah erfahren, was für eine tückische und schreckliche Krankheit HIV ist. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes betroffen. Denn ich musste mitansehen, wie viele enge Freunde und Bekannte an den Folgen von Aids gestorben sind.

Ich habe mich damals entschlossen, meinen Beitrag im Kampf gegen Aids zu leisten – wo ich nur kann! Ein wichtiger Meilenstein war dabei 1996 die Eröffnung des Lebenshauses in Köln-Longerich. Dort wurden die Menschen, die den Kampf gegen Aids nicht länger durchfechten konnten, liebevoll und in einer familiären Atmosphäre in den Tod begleitet.

Diese Erfahrungen haben mich mit dem Lebenshaus und damit auch mit der Aidshilfe Köln eng verbunden. Und um dauerhaftes Engagement geht es im Kampf gegen Aids, denn es gibt noch lange keine Veranlassung, sorglos zu sein. Es ist für viele Menschen unter uns lebensnotwendig, dass die Arbeit der Aidshilfe Köln kontinuierlich fortgeführt wird. Deshalb unterstütze ich die Aidshilfe Köln und ihre Lebenshaus Stiftung.“

Dirk Bach im August 2012

Das Haus

Seit 2004 ist das Lebenshaus ein betreutes Wohnprojekt für Menschen mit HIV und Aids, die hier mit Unterstützung möglichst eigenständig und nach ihren individuellen Vorstellungen leben können. Und das in einem vertrauten Umfeld.

Der Plan

Wegen des erheblichen Sanierungsbedarfs des aus den 20er Jahren stammenden Gebäudes muss das Dirk Bach-Haus am Lachemer Weg in  Köln-Longerich vollständig abgetragen und unter Berücksichtigung von Denkmalschutzauflagen sowie ökologischen Standards und energetischen Gesichtspunkten komplett neu aufgebaut werden.

Der Siegerentwurf aus dem Wettbewerb zur Neugestaltung des „Dirk Bach-Haus“ kommt vom Kölner Büro elm[a] – EidenLenznerMathow Architektenpartnerschaft mbB. Bauherrin wird die Lebenshaus-Stiftung der Aidshilfe Köln.

Die Menschen

Mittlerweile haben HIV-Positive eine annähernd so hohe Lebenserwartung wie nichtinfizierte Menschen. Älterwerden oder alt sein ist für HIV-Positive eine neue Erfahrung, die eine andere Lebensplanung und Zukunftsgestaltung notwendig macht. Diskriminierungserfahrungen in Pflegeeinrichtungen, schnellere Alterungsprozesse oder besondere Erkrankungsrisiken werden unerwartet zu einem Thema. Das neue Dirk Bach-Haus in Köln-Longerich soll für ältere Menschen mit HIV den sich daraus ergebenden angemessenen Lebens- und Betreuungsbedingungen gerecht werden.

Die Unterstützer_innen

„Ich bin ein klein wenig stolz, ausgesprochen glücklich und auf ewig dankbar, dass ich Dirks Freund sein durfte. Und so die einzigartige Chance bekam, seine Idee „cover me“ gemeinsam mit ihm zum Leben zu erwecken. Sein unbedingtes Engagement, dieser mit so viel Herz und Leidenschaft gelebte Einsatz hat mich immer inspiriert und beeindruckt. In meiner Erinnerung und in meinem Herzen ist dieser wunderbare und herzliche Mann immer präsent und quicklebendig, an ihn zu denken, zaubert mir sofort ein Lächeln ins Gesicht. Es ist für mich absolute Pflicht, große Ehre und Herzensangelegenheit zugleich, seine so wichtige Idee weiter zu tragen. PS: Danke, lieber Dirk, für alles!!!“
beisenherz-micky„Ich habe Dirk als unglaublich warmherzigen, klugen und fröhlichen Menschen kennen gelernt. Man konnte sich mit ihm gleichermaßen tief wie flach auseinandersetzen. Sein Lachen hat im Busch bis heute ganze Bäume entlaubt. Wenn er und seine Clique am Set auftauchten, konnte man unmöglich schlecht drauf sein. Auch auf der anderen Seite der Erdkugel gibt es eine Menge Menschen, die ihn sehr vermissen. Ein wunderbarer Kerl. Mit einer tollen Idee, die ich sehr gerne unterstütze. Für Menschen, „die Hilfe brauchen. Und als Erinnerung an einen Künstler, dem das Leben mehr bedeutet hat als Kameras oder Bühnenbretter.“
© Laion

© Laion

„Weil ich mich mit Dirk nach wie vor verbunden fühle und finde, dass er ein guter Mensch war! Deswegen sind Projekte in seinem Namen sehr unterstützenswert!“

Foto: © Laion

hartwich-daniel„Der viel zu frühe Tod von Dirk Bach hat bei vielen Menschen eine spürbare Lücke hinterlassen. Das merke ich nicht nur aber auch jeden Januar im australischen Regenwald, wo er in den Köpfen und Herzen vieler immer noch sehr präsent ist. Sein Vermächtnis und Engagement im Kampf gegen HIV zu unterstützen, ist für mich Ehrensache und Selbstverständlichkeit zugleich.“
kunze-janine„Für Dirk war das Projekt etwas ganz besonders, fast schon eine Lebensaufgabe, sonst wäre sein finanzielles Engagement anders nicht zu erklären gewesen. Sein Tod hat nun eine große Lücke hinterlassen. Damit seine Vision aber real wird, unterstütze ich das Dirk Bach-Haus. So kann ich aktiv dazu beitragen, dass Dirk unvergessen bleibt und wir auch über seinen Tod hinaus weiterhin in seinem Sinne Menschen helfen.“
kerkeling-hape„Wie kaum ein anderer hat Dirk sich unentwegt im Kampf gegen Aids engagiert. Unerschrocken und wenn nötig auch mal unbequem hat Dirk immer seine Stimme erhoben und sich mit vollem Einsatz positioniert. Das „Dirk Bach-Haus“ hält diese Ideen am Leben und macht damit auch Dirk selbst unsterblich.“
meyle-gregor„Mehrmals bin ich und das übrigens sehr gerne Dirks Ruf gefolgt und habe bei „cover me“ ihn und seine großartige Mission im Kampf gegen HIV und Aids unterstützen können! Ich bin froh, dass ich jetzt auch weiter die Chance habe, seine Idee am Leben zu erhalten!“

Foto: © Sebastian Sach

roos-mary„Ich habe selten eine so schillernde und großartige Person kennengelernt wie Dirk es war. Es ist mir eine große Ehre bei diesem Projekt mitzuwirken.“

Foto: © Manfred Esser

schreinemakers-margarethe„Dirk hat alles gegeben für diese Idee: sein Lachen, sein Temperament, seinen Lebensgeist, sein Engagement und auch viel Geld. Wir können und dürfen jetzt nicht aufhören, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Wenn wir seinem Weg nicht folgen, dann ist er wirklich tot.“
von-sinnen-hella„Ich bin froh, dass ich mit meiner Patinnenschaft für immer Dirks Hand halten kann.“

Bitte helfen und spenden Sie

Sobald alle Anträge gestellt sind, wollen wir endlich den ersten Spatenstich für das neue „Dirk Bach-Haus“ setzen. Damit wir starten können, braucht die Lebenshaus-Stiftung der Aidshilfe Köln deine Unterstützung. Werde  Teil der Erinnerung an einen großen kleinen Mann.

Auf die ersten zehn Spender_innen, die mindestens 10.000 Euro zugunsten des „Dirk Bach-Haus“ bereitstellen, wartet ein ganz besonderes Unikat:

Technische Daten zur Figur
Höhe: 21 cm // Material: Bronze // Gewicht: 1.113 gr // Künstler: Hannes Helmke

Der Kölner Künstler und Bildhauer Hannes Helmke unterstützt die Aidshilfe Köln bei der Spendenkampagne. Er wird den ersten zehn Spendern, die mindestens 10.000 Euro für das Dirk Bach-Haus spenden, eine Dirk Bach-Bronze Figur überreichen. Diese Figur hatte er erstmals während der TV Produktion von „Lukas“ (1996-2001) aus Gips für Dirk Bach angefertigt und vergoldet. Dirk hatte sie allen Ensemble-Mitgliedern als Dankeschön am Ende der Produktion überreicht. Extra für die Aidshilfe Köln hat Hannes Helmke sie für diesen guten Zweck erneut wieder aufleben lassen. Es handelt sich um eine nummerierte und limitierte Auflage von zehn Figuren.

Kontakt

Julia Ott
Geschäftsführerin

Lebenshaus-Stiftung
Beethovenstraße 1
50674 Köln
Telefon: 0221 / 2020357
E-Mail: ott@aidshilfekoeln.de

Spendenkonto:
Verwendungszweck „Dirk Bach-Haus“
IBAN: DE48 3702 0500 0007 1924 00
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft